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Berlin Access ist ein Verbundprojekt des Zukunftsfonds Berlin zur
Entwicklung von Technologien für den Glasfaserteilnehmeranschluss,
genannt Fiber to the Home (FTTH). In allen Industriestaaten ist FTTH
das Motto für den Breitbandanschluss für Jedermann, um weit über die
Grenzen von DSL hinaus einen verzögerungsfreien, multimediafähigen
Zugang zum Internet und seinem wachsenden Diensteangebot zu schaffen.
In Berlin Access haben sich das der Fraunhofer-Institut für
Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut und sechs innovative
Berliner Unternehmen, FOC, VPI, MergeOptics, Elbau, AVM und Berliner
Glas zusammengeschlossen, um neue Wege in der Hardware und den
Netzkonzepten zu beschreiten und die Kosten optischer Breitband-Zugänge
und damit deren Einführungsschwelle drastisch zu senken.
Die Netze werden mit geeigneter Simulationssoftware und Labortests unter
ökonomischen Gesichtspunkten optimiert und die Hardware muss den
Anforderungen einer kostengünstigen Massenfertigung genügen. So entsteht
der optoelektronische Wandler beim Teilnehmer, Transceiver genannt,
beispielsweise in miniaturisierter Form auf der Basis optischer Polymere
und mit Hilfe automatischer Bestückung. Zusammen mit den Elektronik- ICs
bildet er eine Set-Top-Box, die auf der Netzseite einen Glasfaseranschluss
und geräteseitig Stecker für "Triple Play" (Daten-, Sprach- und
Videokommunikation) besitzt. Die Polymerbasis und die darauf basierenden
Patente entstammen einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem HHI und
dem IZM/EPC (Teltow).
Neben Teilnehmeranschlüssen für Privat- und Geschäftskunden sollen auf der
Grundlage von FTTH neue Breitbandanwendungen in der Medizin erprobt werden.
Partner für dieses Einsatzgebiet ist das Institut für Pathologie der
Berliner Charité, für das die Digitale Medizin ein unverzichtbares
Hilfsmittel darstellt.
Mit Lichtgeschwindigkeit zum Teilnehmer
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